Thema: Jahres­be­richt Bundes­netz­agen­tur

Deut­sche schi­cken wieder mehr Briefe.

Berlin/Bonn, 3. Dezem­ber 2017. Die jüngs­ten Markt­zah­len der Bundes­netz­agen­tur bele­gen: Totge­sagte leben länger. Anders als in vielen Nach­bar­län­dern sind die Brief­men­gen nicht gesun­ken, sondern zwischen 2015 und 2016 um 1,3% und bis 2017 voraus­sicht­lich noch einmal um 1 % gestie­gen. Damit bleibt das Brief­vo­lu­men trotz der viel­be­schwo­re­nen Digi­ta­li­sie­rung seit der Jahr­tau­send­wende prak­tisch konstant.

Das der Brief in Deutsch­land quick­le­ben­dig ist, liegt an der Öffnung des Mark­tes für den Wett­be­werb. Hunderte von mitt­le­ren und klei­ne­ren Post­un­ter­neh­men sorgen mit ihren Ange­bo­ten für Kosten- und Quali­täts­be­wusst­sein. Deshalb ist ihr Markt­an­teil auch erneut von ….. % auf ….   % gestie­gen. In einzel­nen Regio­nen sind sie schon Markt­füh­rer.

Das stra­te­gi­sche Jammern der Deut­sche Post AG (DPAG) über angeb­lich sinkende Beför­de­rungs­men­gen und die damit verbun­de­nen Forde­run­gen nach höhe­ren Prei­sen und weni­ger Quali­täts­an­for­de­run­gen laufen damit ins Leere. Der Markt­an­teil der DPAG wird aber weiter zurück­ge­hen, wenn die Zuver­läs­sig­keit, wie zuletzt vor allem in Berlin, weiter sinkt und montags kaum noch Briefe zuge­stellt werden. Wenn jetzt schon – ein Jahr früher – wieder von der DP AG Preis­er­hö­hun­gen für 2019 mit dem Argu­ment gefor­dert werden, dem Verbrau­cher wird es schon nicht wehtun, wird das ihrem Beför­de­rungs­vo­lu­men auch nicht helfen.

Wie in ande­ren Berei­chen, zum Beispiel bei den Print­me­dien oder dem Einzel­han­del, erweist sich die Digi­ta­li­sie­rung nicht als Vernich­ter, sondern als Ergän­zung und Revi­ta­li­sie­rung des Brief­mark­tes. Neue Ange­bote wie die elek­tro­ni­sche Einlie­fe­rung von später ausge­druck­ten und persön­lich ausge­lie­fer­ten Brie­fen (Hybrid­post) sind dazu gekom­men. Und auch der E-Commerce wirbt inzwi­schen mit klas­si­scher Post. Nicht zuletzt werden beson­ders persön­li­che, vertrau­li­che und beweis­si­chernde Mittei­lun­gen auf Papier ihre Posi­tion behaup­ten.

Es lohnt sich also weiter­hin in einen wett­be­werbs­in­ten­si­ven und damit effi­zi­en­ten Brief­markt zu inves­tie­ren – mit Kapi­tal, Ideen, fähi­gen Mitar­bei­tern und vor allem auch einer wirk­sa­men Wett­be­werbs­auf­sicht. Deren Instru­mente für noch mehr Trans­pa­renz und die Bekämp­fung miss­brauch­ter Mono­pol­macht durch die DPAG müssen noch geschärft werden

 

Pres­se­kon­takt:

Rico Nelte-Freu­den­ber­ger, Geschäfts­füh­rer

Tel. 030 – 30 32 99 96   E-Mail: info@brief­dienste-online.de

 

Im Bundes­ver­band Brief­dienste e.V. sind die maßgeb­li­chen priva­ten Anbie­ter von Brief­dienst­leis­tun­gen in Deutsch­land orga­ni­siert. Zu ihnen zählen verlags- und konzern­ge­bun­dene Unter­neh­men sowie eigen­stän­dige klein- und mittel­stän­di­sche Betriebe. Unsere Mitglieds­un­ter­neh­men erbrin­gen bundes­weit und in stetig wach­sen­dem Umfang Brief­dienst­leis­tun­gen für private, gewerb­li­che und öffent­li­che Auftrag­ge­ber.

Presse
05. Dezember 2017

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