Brief­dienst­leis­ter Postcon vor Eigen­tü­mer­wech­sel

  • Mutter­kon­zern PostNL fokus­siert sich auf Bene­lux-Länder
  • ŸVerkaufs­pro­zess für Toch­ter­ge­sell­schaf­ten in Deutsch­land und Italien gestar­tet
  • Ÿkeine Auswir­kun­gen auf Produkte, Quali­tät, Services und Leis­tun­gen

Ratin­gen, 6. August 2018. Der PostNL Konzern gab heute bekannt, dass er einen Verkaufs­pro­zess für die Auslands­ak­ti­vi­tä­ten – Nexive in Italien und Postcon in Deutsch­land – gestar­tet hat. Das Postcon Manage­ment ist dabei eng einge­bun­den. Für Kunden, Joint Venture- und Netz­werk-Part­ner ändert sich mit dieser Entschei­dung nichts: Produkte, Quali­tät, Services und Leis­tun­gen wird das bewährte Postcon Team weiter­hin sicher­stel­len.

Hinter­grund für diesen Schritt der nieder­län­di­schen Mutter­ge­sell­schaft ist die stra­te­gi­sche Neuaus­rich­tung, sich auf das Kern­ge­schäft Brief, Paket und E-Commerce in den Bene­lux-Staa­ten zu konzen­trie­ren. Mit dem geplan­ten Eigen­tü­mer­wech­sel soll die Posi­tion von Postcon als zweit­grö­ß­ter Brief­dienst­leis­ter Deutsch­lands gestärkt und ausge­baut werden. Mit dem Ziel, die Markt­po­si­tion nicht nur abzu­si­chern, sondern Markt­po­ten­tiale nach­hal­tig zu erschlie­ßen. Schon im Geschäfts­jahr 2017 hatte sich Postcon erfolg­reich entwi­ckelt: Markt­an­teil und Umsatz konnte der Brief­dienst­leis­ter stei­gern.

„Mit dieser Entschei­dung beginnt für uns eine neue Zeit­rech­nung, die uns noch flexi­bler und agiler machen wird“, betont Postcon CEO Dr. Rüdi­ger Gott­schalk. „Als gut aufge­stell­tes mittel­stän­di­sches Unter­neh­men und zweit­grö­ß­ter Brief­dienst­leis­ter Deutsch­lands werden wir unsere Preis- und Kosten­füh­rer­schaft gezielt ausspie­len. So werden wir unse­ren erfolg­rei­chen Volu­men­zu­wachs in diesem Jahr durch weitere Zuschläge bei öffent­li­chen Ausschrei­bun­gen sowie Neukun­den­ge­schäft ausbauen. Hinzu kommt: Im Gegen­satz zum euro­päi­schen Ausland wächst der deut­sche Brief­markt wieder, und auch die Wech­sel­be­reit­schaft geschäft­li­cher Versen­der steigt. Als Spezia­list für Geschäfts­post können wir mit guten und güns­ti­gen Lösungs­an­ge­bo­ten gewin­nen“, so Gott­schalk.

Durch die Absichts­be­kun­dung von PostNL handelt es sich um ein laufen­des Verfah­ren. Infol­ge­des­sen bitten wir um Verständ­nis, dass wir bis zum Abschluss dieses Verfah­rens keine weite­ren Details zu diesem Thema veröf­fent­li­chen werden. Gott­schalk versi­chert: „Für Postcon Kunden und Netz­werk­part­ner ändert sich durch diese stra­te­gi­sche Entschei­dung im Grunde genom­men nichts – die Geschäfte werden stabil weiter­lau­fen zu den verein­bar­ten Kondi­tio­nen.“

 

Die Meldung zum Down­load:
Word-Dokument